Persönliche Erfahrungen

Erfahrungen habe ich selbst in unterschiedlichen Rollen – teilweise sehr bewusst – gesammelt:


Insgesamt zwei Jahre war ich Patient in stationärer Behandlung. Dies anlässlich verschiedener Erkrankungen als Kleinkind, Kind, Jugendlicher und Erwachsener. Ich erlebte Aufenthalte im Isolierhaus, im 12-Betten-Saal, im 3-Bett- und im 2-Bettzimmer. Ich lernte die Diakonieanstalten, ein katholisches Krankenhaus, ein Kreiskrankenhaus, eine Universitäts- und in einer Rehabilitationsklinik kennen.

 

Ebenso kenne ich das Empfinden, Angehöriger von Schwerkranken und Sterbenden zu sein und auch das Gefühl, in dieser Funktion Entscheidungen zu treffen.


Von der anderen Seite habe ich das Gesundheitswesen zunächst als Jugendlicher ausgiebig in der Funktion des ehrenamtlichen Helfers im Rettungsdienst kennen gelernt.

 

Ab 1977 erlebte ich beruflich die Rollen des Krankenpflegeschülers, des Krankenpflegers, des Stationsleiters, des Pflegedienstleiters und nun die des Heimleiters und die des Trägers einer Einrichtung.

 

Mein Wunsch ist, dass wir mit Menschen in ihrer jeweiligen Situation und Rolle so umgehen, wie wir uns dies selbst an ihrer Stelle erhoffen würden. Sowohl meine Entscheidung für den Krankenpflegeberuf als auch alle weiteren beruflichen Entscheidungen resultierten stets aus dieser Motivation.